Joya - alles andere als ein kleiner Schosshund

Joya wurde am 30. März 1999 in meinem damaligen Zuhause in St. Peterzell auf meinem Kopfkissen geboren. Obwohl wir für ihre Mutter "Peggy" eigentlich extra eine selbstgebastelte Wurfkiste bereitgestellt hatten, entschied sie sich, die ersten Welpen lieber in meinem Bett zu werfen.

Joya und ihre sechs Geschwister genossen inmitten des Leonbergerrudels meiner Mutter eine unbeschwerte Welpenzeit. Bevor die ersten Kaufinteressenten zu Besuch kamen, durfte ich mir ein Welpeli aussuchen. Meine Wahl fiel auf Joya, das fuchsfarbene, quirlige und herzige Hündli.

Joya und ich wuchsen rasch zu einem eingespielten Team zusammen. Sie war mir gegenüber äusserst aufmerksam und führte meine Kommandos stets bereitwillig aus. Eine Leine hatte ich nie dabei, denn ich vertraute Joya und konnte mich darauf verlassen, dass sie bei mir blieb. Fremden Hunden gegenüber zeigte sie sich stets freundlich, sie war sehr agil und immer top motiviert. Gerne begleitete mich Joya auf Ausflüge mit Gina und freute sich über gemeinsame Spaziergänge mit ihrem Mami Peggy.

 

Liebe Joya, du hast dich mit deiner lieben Art in mein Herz geschlichen. Du warst knapp 14 Jahre an meiner Seite, bist mir überallhin gefolgt, hast mein Leben geprägt und bereichert. Wenn du mich mit deinen braunen Kulleraugen angeschaut hast, sah ich deine unbändige Treue, und in deinem Gesicht erkannte ich stets ein Lachen. Die innige Bindung zueinander gab mir Sicherheit und erfüllte mich mit Freude. Ich danke dir, dass du mich auf der Reise des Erwachsenwerdens begleitet hast. 

In meinem Herzen bist immer noch bei mir - meine geliebte Joya.